14. Januar 2016

Design

designDesign ist generell mehr als die Kunst, Alltagsgegenstände so zu gestalten, dass sie schon durch ihre Optik überzeugen. Im Web hat Design eine Fülle von Funktionen – und einen ganzen Strauß an technischen Rahmenbedingungen, die die gestalterischen Möglichkeiten beinflussen.

Webdesign, User Interface-Design, Usability

Das Webdesign (manche nennen es auch Screendesign) muss Inhalte präsentieren und strukturieren, die User führen, ihnen bei der Orientierung auf einer Website helfen, in manchen Fällen barrierefrei sein – oder natürlich auch dafür sorgen, dass Websites den Betrachtern gefallen und auf allen Endgeräten funktionieren (responsive Webdesign), um nur einige wesentliche zu nennen.

All das vollzieht sich in einem engen technischen Korsett. Ladezeiten, Gestaltungs- und Programmierstandards, Drucktauglichkeit oder die Kompatibilität mit verschiedensten Browser- und Betriebssystems-Versionen begrenzen den gestalterischen Freiraum.

Das alles muss ein Webdesigner bei seiner Arbeit beachten, was ihn zu einer Mischung aus programmierendem Psychologen und Grafiker macht. Und er muss kreative Kompromisse finden – sowohl zwischen den Wünschen des Kunden und den Vorstellungen der Seitenbesucher als auch den technischen Anforderungen und den technischen Möglichkeiten.

Corporate Design

Das Corporate Design (CD) beschreibt das gesamte Erscheinungsbild eines Unternehmens oder einer Organisation. Neben der Gestaltung der Kommunikationsmittel (beispielsweise Firmenzeichen, Geschäftspapiere, Werbemittel, Verpackungen und vieles mehr) spielt das Produktdesign oder sogar die Architektur eine Rolle. Ein wichtiger Bestandteil im CD ist das Thema Internet.

Beim Web-Auftritt sind die Gesichtspunkte des CD einzuhalten. Die gestalteten Elemente des CD sollen auch hier ihren Wiedererkennungseffekt erzielen. Firmenfarben, Firmenlogo aber auch die verwendete Schriftart (Hausschrift) sollten unbedingt präsent sein.

Logo-Design

Logo-Design ist Teil des Corporate Design. In der Regel besteht ein Logo aus Wort- und Bildmarke (Im Gegensatz zu reinen Wortmarken oder Signets entsteht das Logo aus der Kombination der beiden). Die Logo-Gestaltung erfordert eine Menge Zeit, da einige sehr wichtige Faktoren berücksichtigt werden müssen. So muss ein Logo einprägsam, reproduzierbar (auch in sehr kleiner Form), vor allem aber unverwechselbar und verständlich sein. Zudem muss es Anforderungen wie zum Beispiel Firmenname, Leistung oder Produkt, einem Slogan oder einer Internetadresse genügen.

Im Web kann das Logo – wie in klassischen Printmedien – statisch eingesetzt werden. Technisch besteht hier aber auch die Möglichkeit, das Logo in animierter Form zu präsentieren. Dadurch können beispielsweise Effekte wie Einprägsamkeit und Wiedererkennung verstärkt werden.

Bannerdesign

Banner (oder Werbebanner) sind ein wichtiges Werkzeug für erfolgreiches Onlinemarketing. Sie sollen Besucher der Website zum Weiterklicken animieren.

Um die Aufmerksamkeit der Besucher zu wecken, bleiben in der Regel nur wenige Augenblicke Zeit. Darum muss das Design eines Banners unbedingt dem Produkt und den Ansprüchen der jeweiligen Zielgruppe entsprechen. Denn davon hängt ab, ob ein statisches Banner, ein animiertes GIF-Banner oder Flash-Banner eingesetzt werden soll. Idealerweise hinterlässt ein Banner einen bleibenden visuellen Eindruck.